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Niederwall 20 – 33602 Bielefeld

Eine Hauptaufgabe in meiner Praxis ist das Gebiet der Andrologie auch “Männerheilkunde” genannt. Die Männerheilkunde befasst sich mit Störungen der Zeugungsfähigkeit des Mannes (Infertilität), Störungen des Hormonhaushaltes, Beeinträchtigungen der Penisversteifung (erektile Dysfunktion), der männlichen Kontrazeption (siehe auch Vasektomie / Sterilisation), sowie den Beschwerden des alternden Mannes. Bei unerfülltem Kinderwunsch kann die Abklärung durch den Andrologen mittels Untersuchung der männlichen Geschlechtsorgane und einer detaillierten Samenanalyse (Spermiogramm) mögliche Ursachen identifizieren und behandeln.

Ähnlich wie beim weiblichen Geschlecht kommt es ab dem 40. Lebensjahr zum Abfall der Geschlechtshormone. Beim Mann geschieht dies schleichend (ca. 1% weniger Testosteronbildung pro Jahr), so dass es bei jedem vierten Mann in Deutschland im Laufe der Zeit zu Mangelsymptomen kommen kann. Diese betreffen nur teilweise die Sexualität, auch Störungen des Muskelaufbaus, Knochendichte, Schlafstörungen, Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten, Antrieb und Konzentrationsstörungen können u.a. mögliche Symptome sein.

Die Erektionsstörung kann durch mannigfaltige Erkrankungen/Medikamente bedingt sein. Eine Ablärung und die spezifische Behandlung ist eine wesentliche Aufgabe des Andrologen.

Bei der Kontrazeption sind noch keine medikamentösen Behandlungen für das männliche Geschlecht gefunden worden, so dass beim Mann weiterhin das sicherste und schonendste Verfahren die ambulante Vasektomie / Sterilisation (Durchtrennung der beiden Samenleiter) bleibt. Der alternde Mann ist eine Herzensangelegenheit eines jeden Andrologen, da hier besondere männerspezifische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln sind, um die Androtropie (vermehrtes Auftreten bestimmter Erkrankungen beim männlichen Geschlecht) weiter zu senken.