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Der unfreiwillige Urinverlust ist eine äußerst belastende Situation für die betreffende Frau oder betroffenen Mann. Alle diagnostischen Möglichkeiten sind in dieser urologischen Praxis vorhanden. Eine mikrobiologische Urindiagnostik sollte ebenso erfolgen, wie die sonographische und cystoskopische (Blasenspiegelung) Abklärung. Eine weiterführende Diagnostik erfolgt ggf. mittels Urodynamik (Blasendruckmessung). Diese Untersuchungen sind wenig belastend und doch sehr zielführend für die dann anstehende spezifische Therapie. Eine Unterscheidung in die Belastungsinkontinenz (Schwäche Beckenboden oder Schließmuskel) oder in die Dranginkontinenz (Überaktivität des Blasenmuskels) ist imminent. Die Behandlung kann nach erfolgter Diagnostik operativ aber auch medikamentös erfolgen. Eine sehr neue Methode ist die Applikation von Botlinumtoxin in die Blase, bei ausgeprägter und medikamentös nicht einzustellender Dranginkontinenz. Diese Therapieoption wird ambulant in dem über meiner Praxis befindlichen OP Räumlichkeiten in Narkose schonend durchgeführt.